Engagement - Lebenshilfe Rhein-Erft-Kreis-Süd gGmbH

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Wenn Sie sich ehrenamtlich engagieren möchten und mehr erfahren wollen, wenden Sie sich bitte an:


Lebenshilfe Center Erftstadt
Angelika Schünemann
Bonner Str. 9-11
50374 Erftstadt-Lechenich
Tel:     02235-9599978
Mobil:  0171-1756395
angelika.schuenemann(at)lebenshilfe-rek-sued.de

Welche Bedeutung hat Ihre ehrenamtliche Mitarbeit in der Lebenshilfe?

Eine Unschätzbare!


Wenn Sie sich bei uns freiwillig engagieren, zeigen Sie Solidarität mit Schwächeren – und geben ihnen gleichzeitig eine tolle Chance, ihre Stärken zu zeigen.

Sie bringen ein Plus an Leben – ohne Sie blieben viele kulturelle und soziale Aktivitäten für Menschen mit Behinderung verschlossen.

Sie sind eine starke Verbindung zur Welt der „Nichtbehinderten“ – und durch jede Unternehmung mit Menschen mit geistiger Behinderung schaffen Sie weitere.

Unschätzbar heißt auch:
Sie sollen uns nichts ersparen!

In der Lebenshilfe wird Ihr Engagement als Ergänzung und Bereicherung der bezahlten, hauptamtlichen Arbeit eingesetzt – und nicht als Ersatz.

Oft zeigt erst Ihre Aktivität als wacher Bürger, welche neuen Interessen Menschen mit Behinderung heute haben und wo ihre Bedürfnisse noch ungedeckt sind.

Daher untergraben Sie als freiwillig Engagierter den Sozialstaat nicht, sondern zeigen ihm die Richtung.

Welche Voraussetzungen müssen Sie mitbringen, um sich bei uns freiwillig zu engagieren?

Nur eine einzige: Respekt vor Menschen mit Behinderung.

Was können Sie als freiwillig Engagierter von uns erwarten?
Sie erhalten von uns, Ihrer Lebenshilfe vor Ort:

  • Umfassende Informationen über den Verein sowie über die konkrete Einrichtung, in der Sie sich engagieren möchten

  • Eine gute „Einarbeitung" in Ihr Tätigkeitsfeld, Begleitung Ihres Engagements durch die Ehrenamtskoordinatorin, regelmäßige Treffen mit anderen Ehrenamtlern zum Austauschen, Ideen einbringen, Planen, Klönen,und…und..und…

  • Möglichkeit der Teilnahme an Inhouseschulungen zur Weiterbildung

  • Versicherungsschutz bei Ihren Tätigkeiten für die Lebenshilfe

  • Unbürokratische Erstattung der Kosten, die Ihnen bei Ihrem Engagement entstehen: Fahrkosten, Büromaterial, Verbrauchsmaterial, etc.


Werden auch Sie aktiv und schenken sie Menschen mit Behinderung etwas von Ihrer Zeit und Aufmerksamkeit.

Sie können bei uns vielfältige Aufgaben und Einsätze übernehmen:
Gruppen oder Einzelaktivitäten,
Begleit- und Fahrdienste,
künstlerische, gärtnerische, hauswirtschaftliche oder handwerliche Tätigkeiten,
Mitwirkung bei Festen, Ausflügen und Freizeiten.
Den Einsatzmöglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt!

Aber auch eigene Ideen, Anregungen oder Hobbys können zusammen mit den Menschen mit geistiger Behinderung umgesetzt werden.

Der zeitliche Rahmen des Engagements ist hierbei flexibel.
Es sind sowohl kurzzeitige Angebote, einzelne Projekte, Kurse bis hin zu längerfristigen Tätigkeiten möglich.



Bei uns engagieren sich auch Menschen mit Behinderung ehrenamtlich:

Sonntägliche Besuche im Altenheim und ‚Mensch ärgere dich nicht‘ Spielen mit einer alten Dame,
Unterstützung im Lebenshilfe Center,
Verteilung von Info-Material und
Mithilfe bei Festen.



Lebenshilfe Rhein-Erft-Kreis Süd gGmbH
Hennes-Weisweiler-Weg 1
50374 Erftstadt
Tel.: 022 35 / 955 12 - 0

info(at)lebenshilfe-rek-sued.de


Spenden und Helfen

VR-Bank Rhein-Erft
IBAN: DE61 3716 1289 1202 6
340 16
BIC: GENODED1BRH


Praktika

So möchten einfach einmal testen, ob die Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung das Richtige für Sie ist? Oder vielleicht benötigen Sie auch im Rahmen Ihrer Ausbildung entsprechende Praxis?


Selbstverständlich können Sie in den verschiedenen Einrichtungen und Diensten der Lebenshilfe Rhein-Erft-Kreis Süd ein Praktikum absolvieren.



Bundesfreiwilligendienst

Die Aussetzung der Wehrpflicht führt auch zu einer Aussetzung des Zivildienstes. Der Bundesfreiwilligendienst soll zukünftig die dadurch entstehende Lücke schließen. Ziel des neuen Dienstes ist es, möglichst vielen Menschen einen Einsatz für die Allgemeinheit zu ermöglichen.

Der Gesetzentwurf sieht vor:

  • Der neue Freiwilligendienst wird Männern und Frauen jeden Alters (ab Erfüllung der Vollzeitschulpflicht) angeboten.

  • Die nach dem Zivildienstgesetz bereits anerkannten Beschäftigungsstellen und -plätze gelten als anerkannte Einsatzstellen und -plätze des Bundesfreiwilligendienstes. Das demnächst mit erweiterten Aufgaben betraute und umbenannte Bundesamt für Zivildienst erkennt neue Einsatzplätze an; auch in weiteren Einsatzfeldern wie Sport, Integration und Kultur. Auf Antrag werden Einsatzstellen des Freiwilligen Sozialen oder des Freiwilligen Ökologischen Jahres zusätzlich als Einsatzstellen des Bundesfreiwilligendienstes anerkannt, sofern das zuständige Land dies befürwortet. Die Anerkennung ist auf zwei Jahre befristet und wird auf unbestimmte Zeit verlängert, wenn die Voraussetzungen nach dem Gesetz zum Bundesfreiwilligendienst vorliegen.

  • Ein Einsatz im arbeitsmarktneutral auszugestaltenden Bundesfreiwilligendienst – bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen vergleichbar einer Vollzeitbeschäftigung – dauert in der Regel zwölf, mindestens sechs und höchstens 24 Monate. Freiwillige, die älter als 27 Jahre sind, sollen sich wöchentlich für mindestens 20 Stunden verpflichten.

  • Das mit dem Bund zustande kommende Rechtsverhältnis setzt einen entsprechenden gemeinsamen Vorschlag von Freiwilligem / Freiwilliger und Einsatzstelle voraus.

  • Die Freiwilligen sind sozialversichert.

  • Die Einsatzstellen sorgen für Unterkunft, Verpflegung und Arbeitskleidung der Freiwilligen. Sie zahlen für den Bund die den Freiwilligen zustehenden Taschengelder, Geldersatzleistungen und die Sozialversicherungsbeiträge. Das Taschengeld und die übrigen Leistungen werden zwischen den Freiwilligen und ihrer Einsatzstelle vereinbart. Bei jüngeren Freiwilligen kann ein während des Freiwilligendienstes möglicherweise entfallender Kindergeldanspruch der Eltern durch ein erhöhtes Taschengeld ausgeglichen werden.

  • Die pädagogische Begleitung der Freiwilligen soll soziale, ökologische kulturelle und interkulturelle Kompetenzen vermitteln und das Verantwortungsbewusstsein für das Gemeinwohl stärken. Der Bundesfreiwilligendienst wird durch Seminare begleitet. Die Gesamtdauer der Seminare beträgt bezogen auf eine zwölfmonatige Teilnahme am freiwilligen Dienst mindestens 25 Tage; davon entfallen fünf Tage auf ein Seminar zur politischen Bildung. Das Seminar wird in den 17 staatlichen Zivildienstschulen durchgeführt – auf Wunsch der Träger zusammen mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern des FSJ/FÖJ.

  • Entsprechend der bisher konstant hohen Nachfrage nach Freiwilligenplätzen und der hohen Bereitschaft von Zivildienstleistenden, den Zivildienst freiwillig zu verlängern, wird mit 35.000 Plätzen im Bundesfreiwilligendienst und gleichzeitig 35.000 FSJ/FÖJ Plätzen gerechnet.

  • Der Bundesfreiwilligendienst wird in allen Einzelheiten als harmonische Ergänzung und Stärkung der bestehenden Freiwilligendienste gestaltet, damit unnötige Doppelstrukturen vermieden werden und eine schlanke Verwaltung gewährleistet ist, die die vorhandenen Kompetenzen und Ressourcen der zivilgesellschaftlichen Träger nutzt.

  • Parallel zur Regelung des Bundesfreiwilligendienstes im Bundesfreiwilligendienstgesetz wird die Bundesförderung der bestehenden Jugendfreiwilligendienste ausgebaut: Jeder besetzte FSJ- und FÖJ-Platz wird pauschal mit 200 Euro pro Monat gefördert, bis zu 3.000 Plätze im Internationalen Jugendfreiwilligendienst werden mit je 350 Euro pro Monat gefördert. Über die dafür bisher veranschlagten 50 Millionen Euro hinausgehende Ausgaben werden durch entsprechende Minderausgaben für den Bundesfreiwilligendienst gedeckt.

  • Für so genannte Benachteiligte erhöht sich die Förderung um 50 Euro monatlich im Bundesfreiwilligendienst und den Jugendfreiwilligendiensten. So ist die gleichgewichtige Förderung von Bundesfreiwilligendienst (in dem in der Regel kein Kindergeldanspruch entsteht) und bestehenden Jugendfreiwilligendiensten gesichert.


(Quelle: Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend)

 
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